Luftdichtheitsprüfung_LED-Lampen Gehäuse

Ein und dasselbe Produkt wurde zweimal gemessen, wobei die Messwerte immer niedriger ausfielen – das Problem lag nicht an der Dichtheitsprüfvorrichtung, sondern an der falschen Messmethode.

In diesem Artikel wird erläutert, dass das Phänomen, bei dem die Daten bei der Dichtheitsprüfung zunächst zu hoch ausfallen und anschließend abnehmen, nicht auf einen Gerätefehler zurückzuführen ist, sondern auf eine unsachgemäße Prüfmethode. Die eigentliche Ursache liegt darin, dass das Produkt nach der ersten Druckbeaufschlagung eine elastische Verformung erfährt. Wenn vor der Fortsetzung der Prüfung kein ausreichender Druckabbau und keine ausreichende Erholungszeit vorgesehen werden, überlagert sich der Prozess der Spannungsentlastung des Materials mit den Leckagewerten, was zu einer systematischen Abweichung der Daten führt. Die Standardverfahren verlangen eine vollständige Druckentlastung, eine vorgesehene Erholungszeit sowie die Kontrolle der Temperatur und der Einheitlichkeit der Prüfvorrichtungen. Nur unter diesen Bedingungen lässt sich die Wiederholgenauigkeit der Geräte wirklich beurteilen.